ComandanteJorge
  Meine Meinung...
 

... über Familie, Verwandte

 

Ohne wenn und aber, ich mag meine Familie. Habe noch einen Vater und einen deutlich älteren Bruder. Sind beide, jeder auf seine Weise gute Seelen, auch wenn meine leider verstorbene Mutter ganz eigene, ausgleichende Eigenschaften hatte. Ich habe jedenfalls das Glück, eine tolle Familie zu haben, mit der ich mich gut verstehe. Klar, auch wir streiten uns manchmal, aber am Ende, denke ich, können wir uns aufeinander verlassen. Gerade auch mein Bruder ist eine treue Seele, bei der ich mich auf diesem Wege, vielleicht mit genau diesem Text auch mal bedanken kann. Ist immer für mich da und guckt z. B. nach der Wohnung, wenn ich mal im Urlaub bin. Mit der Verwandschaft hatte ich nie so viel zu tun, aber habe bemerkt, dass es gar nicht mal langweilig sein muß, seine Verwandschaft mal wieder zu sehen bzw. zu treffen. Als Teenie habe ich das damals ganz anders gesehen, doch heute finde ich Geschichten und Erfahrungen meiner Onkels und Tanten durchaus interessant.

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...über Fußball

Verstehe gar nicht, das es – häufiger unter Frauen – Fußballhasser gibt. Ist eine tolle Sportart. Bin zwar kein aktiver Vereinsspieler, aber denke gerne an die Zeit als Kind bzw. Jugendlicher zurück. War selbst am liebsten im Tor, kein Mega-Talent, aber über einige Jahre gar nicht so übel im Tor. Nun ja, das ist Vergangenheit. Spiele auch heutzutage hin und wieder mal just for fun, mehr nicht. Ist auch ein sehr telegener Sport, finde sogar, der interessanteste. Keinen Schreck kriegen, sehe mir nicht alles an. In letzter Zeit wird wirklich viel zu viel übertragen. Etwas dosiertere Angebote wären ganz gut, man kann es sich auch leid sehen. Aber ansonsten habe ich sowohl live im Stadion als auch vor dem Fernsehen über viele Jahre schon ganz große Spiele gesehen, eben „Faszination Fußball“. Klar, es gibt auch schlechte oder mäßige Spiele, aber ein einziges richtig Tolles macht alles wieder wett. Die ganzen großen Spiele sind meiner Meinung nach selten, für mich können das keine Freundschafts- oder Testspiele sein – da geht es um nicht – und auch kein 6:0 – denn das ist allenfalls einseitig toll – sondern meist Spiele in den entscheidenden Phasen anerkannter Wettbewerbe. Ganz tolles Flair haben Endspiele, im Europacup oder nationalen Pokal, mehr noch EM und WM. Hach, ist das geil. Interessiere mich für Fußball seit der WM 1978, kenne mich ganz gut aus, bin auch quizfähig. Mein Verein ist übrigens Werder Bremen, schon seit 1979. Als Kind habe ich ein halbes Jahr gebraucht, um mich festzulegen. Heute ärgert mich noch, das ich in der Zweitligasaison 80/81 gesagt hatte, in der Bundesliga halte ich zum Vfl Bochum. Wurde mir doch tatsächlich so ausgelegt, als ob ich Werder untreu wäre. Nee, das war nie so, aber man kann ja auch andere Vereine mögen, vor allem in anderen Ligen. Aufgrund einer Fanfreundschaft habe ich in letzter Zeit Sympathien für Rot-Weiß Essen entwickelt, war auch schon einige Male dort.

So, das reicht erst mal, hoffe ich konnte etwas mehr Begeisterung vermitteln.

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...über Politik

Das ist ja ein Thema, wo sich nun eigentlicher jeder so schön über alles Mögliche aufregen kann. Ist ja auch ein arg schmutziges Geschäft. Wer Skrupel hat, kommt oft genug mit seinen vielleicht guten Ideen nicht durch und wird schon vor der Entfaltung gehindert. Wir sind abhängig von der Politik. Die Entscheidungen, die von Politikern/Regierungen, ob lokal, ob national oder gar ob international getroffen werden, beeinflussen unser Leben. Mal mehr, mal weniger. Politik kommt überall vor, nicht nur das was wir aus der Tagesschau kennen, sondern in der Familie, in der Firma, im Verein und sonst wo. Ist eigentlich eine Form der Interessenswahrung bestimmter Gruppen. Politik ist eigentlich deshalb so schwierig, weil die Interessen der Menschen auf dieser unserer Welt so verschieden sind, oft genug egoistisch. Da ist es auch gar nicht möglich, es allen recht zu machen. Auch deshalb werden Politiker – nicht immer zu Recht – als unfähig betrachtet. Leider wird nur viel zu oft und das seit dem 1. Tag der Menschheitsgeschichte Macht und Einfluß missbraucht für eigene Zwecke oder die einer bestimmten Interessensgemeinschaft. Somit ist klar, es ist wie immer reine Charakterfrage, wie man mit den übernommenen Aufgaben für seine Stadt, sein Land, seinen Verein, seine Angestellten umgeht. Auch das ist nicht leicht und man wird es nie die komplette Gerechtigkeit erlangen, jedoch bemerken und honorieren die Menschen mit einem intakten Gespür die ehrlichen Bemühungen um Ausgleich und Fairneß sowie z. B. soziale Gerechtigkeit oder Intergration, z. B. von Ausländern. Wer meint Politik sei dazu da, für das persönliche – und nur das – Wohlergehen zu sorgen, der irrt meiner Ansicht nach gewaltig. So etwas kann ja gar nicht funktioniert, dazu sind wir viel zu viele auf diesem Planeten.


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...über Arbeitsplatz

Arbeite in einem Großunternehmen in Wuppertal. Wirklich kein schlechter Arbeitgeber und aktuell recht erfolgreich, aber trotzdem sind die Mechanismen doch die gleichen wie eigentlich überall. Klar, es gibt Hierarchien, muss es auch geben, aber die Informationspolitik ist so, dass manches nicht bei denen ankommt, die die eigentlich Arbeit machen und zumindest auch mitverantwortlich sein sollen. Ist manchmal echt ärgerlich. Oft genug muß man Anweisungen entgegennehmen von Vorgesetzten, die eigentlich weniger im Thema sind als man selbst. Glaube, könnte mit eigener Vorgehensweise einer Sache oft viel mehr dienen als von oben festgesetzt. Viele Details werden einfach nicht bedacht, vieles ist einfach nur einer engen Zeitschiene untergeordnet. Bin sicher und ist auch schon oft genug eingetroffen, die Versäumnisse der Gegenwart holen uns spätestens in der Zukunft wieder ein, also eigentlich wurde weder Zeit noch Aufwand gespart. Bin von meiner Arbeit absolut überzeugt, allerdings weniger das die meiner Meinung nach gute Qualität auch überhaupt und angemessen wahrgenommen wird. Das spräche für ein schlechtes Eigenmarketing. Die Kollegen sind auch ganz nett, nicht besser oder schlechter als woanders aus. Es hat halt jeder seine individuellen Fähigkeiten oder Schwächen. Schlimm finde ich nur, wenn die Leute derart von sich überzeugt sind in Arbeitsfeldern und sich dieses Selbstbewusstsein eigentlich durch nichts rechtfertigt. Es gibt richtig gute Leute, die mitdenken, auch in Dingen, die keinen eigenen Vorteil bringen, das finde ich ist eine positive Haltung im Allgemeinen. Habe viele kompetente Leute mit guten Ideen, manche werden unterstützt, andere leider nicht. Normalerweise werden immer die Angelegenheiten von den Kollegen erledigt bzw. unterstützt, wo ein eigener Anteil/Verantwortlichkeit vorhanden ist, alles Andere steht hinten an, wenn es keinen eigenen Nutzen bringt. Für etwas „nicht zuständig sein“ ist auch so eine Einstellung. Stimmt zwar in bestimmten Situationen, aber lässt auch die Bereitschaft erkennen, sich mit gewissen Thematiken auseinanderzusetzen oder eben nicht. Manchmal ist es wichtig, die richtigen Leute zu kennen oder noch besser sich damit „anzufreunden“, das ist schon hilfreich für die eigene Positionierung. Habe das hier allgemein gehalten. Hat mit der Firma x oder y oder dem Kollegen a oder b nichts zu tun. Finde, das ist beliebig austauschbar, vielleicht nicht überall gleich, aber sicher vielfach ähnlich. Ist sicher tendenziell pessimistisch, aber so sehe ich die allgemeine Arbeitswelt der Gegenwart mit vielen Akzenten aus Amerika, die größtenteils kritisch zu sehen sind. Eines jedoch bleibt jedem für sich erhalten: Die Gedanken sind frei.


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...über Äußerlichkeiten

Halte mich absolut nicht für oberflächlich, so dass ich nicht ausschließlich auf Äußerlichkeiten, also Aussehen und/oder Kleidung achte und eine Beurteilung danach vornehme. Hoffe, das ist auch umgekehrt so. Finde mich zwar nicht hässlich, weiß aber auch das es optische Attraktivere gibt. Was ist es, was an Aussehen so fasziniert? Ist bestimmt ganz massiv auch der Einfluss von Werbung. Viele behaupten ja, das sei nicht so, jedoch gebe ich zu, dass ich über so viele Jahre auch durchaus den gleichen bzw. ähnlichen Geschmack entwickelt habe. Finde schlank mit leicht gebräuntem Teint tatsächlich attraktiv, eben der Allerweltsgeschmack. Teure Kleidung oder Markenartikel sind gar nicht so wichtig für mich. Manche legen da ja gesteigerten Wert drauf. Muß ja nicht total verlottert aussehen. Habe durchaus Geschmack, so finde ich und weiß eigentlich, welche Farben z. B. miteinander kleidungsmäßig kombinierbar sind, jedoch liegt meine Priorität hinsichtlich der Finanzen auf meinem Haupt-Hobby Reisen. Ganz vereinzelt habe ich auch mal weiße Socken getragen. Jedoch nicht in Sandalen, finde ich auch grässlich, die typische deutsche Männer-Mallorca-Urlaubermode. Am meisten würde ich auf die Schuhe achten, bin wie viele Kerle nun wirklich kein Fan von Shopping, aber wenn ich überhaupt mal an einem Schaufenster stehen bleibe, dann vor einem Schuhladen. Nee, nee, die Damenwelt ist uns modisch wohl voraus, es gibt aber auch ein breiteres Angebot für die Frauen. Die haben es auch im Job etwas leichter. Bin zwar keiner, der Anzug und Krawatte tragen muß, aber in Banken und Versicherungen oder Ähnlichem ist das ja bei den Herren so üblich. Also, man sollte es nicht übertreiben und vom Äußeren, ob Aussehen/Figur/Kleidung alles abhängig machen. Allerdings sollte man auch so ehrlich sein und zugeben, dass man dann auch so seine Vorstellungen hat. Kann mir für mich nicht so vorstellen, eine schwergewichtige und wuchtige/kantige/richtig große Frau zur Parterin zu haben. Ist in keinstem Falle etwas gegen Massige, sondern meine, das ich als „Gazelle“ einfach nicht so richtig dazu passe. Bin ja selbst schon mal frustiert, weil ich die von vielen Frauen erwartete Mindestgröße von 180 cm nicht erfülle. Schluchz, ist eben so, scheißegal, das Leben ist trotzdem geil.

 
 
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